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Das Glück kann man sich richten. Eine Buchvorstellung.

Neuerscheinung "Das Glück kann man sich richten"

Ein Buch zu schreiben bedeutet heute, jeder Statistik über das Lesen zu trotzen. Was ist dann erst eine Buchvorstellung? Das nüchterne Erwachen aus einem Traum? Ein Tête-à-Tête mit besten Freunden? Alles haben wir befürchtet. Eingetreten ist das: Das Glück kann man sich richten, ein Buch von Gabriele Crepaz und Ulrich Egger, ein Geschichtenbuch über das Leben und das Älterwerden, hat am 7. November 2019 so viele angelockt, dass der Bibliothek Friedrich Teßmann in Bozen die Stühle ausgingen.

Gut älter werden – ein Thema, das die Gesellschaft neu entdeckt

Gut älter werden – ein Thema, das unsere Gesellschaft offenbar neu entdeckt und das Menschen auf Stühlen hält, um einer Gesprächsrunde zu lauschen. Bestehend aus: Autorin Gabriele Crepaz und Fotograf Ulrich Egger, Glücksforscherin Melanie Hausler und drei Protagonisten des Buches, Mythenkennerin Brunamaria Dal Lago Veneri, Kunstkritiker und Übersetzer Henry Martin, und Hubert Egger, Erfinder der fühlenden Prothese. 

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Sprachen über Leben und Älterwerden, v.li.n.re.: Moderatorin Sabina Frei, Mythenkennerin Brunamaria Dal Lago Veneri, Autorin Gabriele Crepaz, Erfinder Hubert Egger, Glücksforscherin Melanie Hausler. (C) Dolomiten

Moderatorin Sabina Frei stellte offenbar die richtigen Fragen. Und die Gesprächspartner antworteten mit Sorgfalt, Humor und Offenheit. Ist es das, wohin wir wollen, wenn wir älter werden? Hin zur Ehrlichkeit?

Ja. Man könnte es so sagen. Ehrlich zu sich selber und damit zu den anderen. Dann eröffnen sich neue Freiheiten. So kann Josef Franz, Hersteller von Wellaging-Kosmetik, im Buch sagen: „Die beste Creme nützt nichts, wenn man einsam ist.“ Hebamme Burgi Künig erkennt, dass sie mit 65 im besten Alter für ihren Beruf ist. Mythenforscherin Brunamaria Dal Lago Veneri fordert mit 85, „du musst dich freuen und du musst dich ärgern“, gerade weil das Leben mehr Fragen hat als Antworten. Und Philosoph Siegfried J. Schmidt lebt damit, dass man in der Nacht die Antworten finden kann und beim Frühstück wieder mit den Fragen dasitzt. 

Fazit? Bevor man stirbt, ist das Leben nicht zu Ende.

Salopp: Bevor man stirbt, ist das Leben nicht zu Ende. Für dieses Fazit blieben die Besucherinnen und Besucher bei der Buchvorstellung eineinhalb Stunden sitzen. Mucksmäuschenstill. Dass das heute noch möglich ist. Schön. Danke!

Hier das Buch für Sie zum Durchblättern.

Haben Sie das Leben lieber in der Hand? Dann gibt es hier die Exemplare zum Angreifen. Oder sofort verfügbar im traditionellen Buchhandel.

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