Nachgeschaut. Obdachlos in Südtirol. 1024 580 Core-stories

Nachgeschaut. Obdachlos in Südtirol.

Wir kennen sie alle, diese Angst. Dass uns das Geld ausgeht und wir auf der Straße landen. Immer mehr Menschen passiert genau das. Einige von ihnen haben sogar einen Job.

Obdachlos in Südtirol. Das war Thema bei Nachgeschaut am 19. Februar. Schauplatz: das ehemalige Kurhaus Guggenberg in Brixen. Hier, im Jugendstilambiente, entsteht gerade ein Ort für leistbares Wohnen. Die Stiftung Sparkasse hat Kolping und der Bürgergenossenschaft b*coop das Haus für 20 Jahre zur Verfügung gestellt.

Obdachlose sind Menschen, die Antworten brauchen. Wie holen wir Obdachlose in die Gesellschaft zurück? Wie wirksam sind Konzepte wie Housing First? Und warum muss man besonders für Arme reich bauen? Spannende Wohnversuche, die arme Menschen zurück in die Mitte der Gesellschaft holen, gibt es auch in Südtirol.

Die Sendung zum Nachschauen gibt’s hier, in der Mediathek von Rai Südtirol: http://www.raisudtirol.rai.it/de/index.php?media=Ptv1708374000

Mit Architektin Birgit Dejaco, Alexander Nitz, Mitarbeiter 01 von b*coop Brixen, Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer und Paul Tschigg vom Verein Housing First in Bozen. Beeindruckend das Interview mit Stefan Rizzo, der zum zweiten Mal obdachlos ist. Berührend die Ärztin Martina Felder, die im Arztmobil von Volontarius und Weißem Kreuz ehrenamtlich Obdachlose behandelt. Stark der Film von Karl Prossliner: der Filmemacher setzt obdachlose Menschen vor die Kamera und lässt sie erzählen. Wenige halten die Stille zwischen den Sätzen aus wie er.

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